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26.04.2010 Allergikern droht ein heftiger Pollen-Frühling

Der Frühling läutet die Heuschnupfen-Saison ein. Nach einem besonders langen Winter droht sie in diesem Jahr besonders heftig auszufallen, warnt die „Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst“ aus Berlin.

Rund 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Heuschnupfen. Wenn andere sich über das schöne Wetter freuen, plagen sie sich mit Niesattacken, juckenden und tränenden Augen, Dauerschnupfen und Atemnot herum. In schweren Fällen kann auch  Bronchialasthma auftreten, wenn der Körper überreagiert.

Allergiker müssen schon seit März ihren Taschentuchvorrat mächtig aufstocken. Hasel-, Erlen- und Birkenpollen tummeln sich zuhauf in der warmen Frühlingsluft. Doch tapferes Leiden wird hier nicht belohnt, ganz im Gegenteil. Betroffene sollten sich unbedingt Unterstützung vom Allergologen holen.

Experten raten dazu, den Heuschnupfen zu bekämpfen: Dazu gehört vor allem die Behandlung der Allergiesymptome. Die Pollen-Saison auszusitzen ist sicherlich die falsche Strategie, denn aus einer einfachen Pollen-Allergie kann später einmal allergisches Asthma werden. Über Hauttests; Bluttests oder evtl. Belastungstests kann der Facharzt herausfinden, gegen welche Pollen der Körper allergisch reagiert. Dies gibt den Weg vor, wie ein Patient „hyposensibilisiert“ werden kann. Dabei wird der Körper sukzessive an die gefährdenden Pollen gewöhnt, damit er nicht mehr Alarm schlägt, wenn sie eingeatmet werden.

So bekämpfen Sie akute Allergiesymptome:

  • Anti-Histaminika (Tabletten, Spray, Tropfen) helfen gegen die typischen Symptome wie Niesen, Augenjucken etc., da sie die Abwehr-Reaktion des Körpers reduzieren. 
  • Bei sehr starken allergischen Reaktionen sollten Sie einen Arzt konsultieren, er kann dann kortisonhaltige Präparate verschreiben.
  • Juckende Augen lassen sich durch antiallergische Augentropfen beruhigen.
  • Eine verstopfte Nase wird durch abschwellende Nasentropfen wieder frei. Diese sollten aber nicht länger als 10 Tage am Stück angewendet werden.
  • Vor dem Schlafengehen Haare waschen, dies entfernt die Pollen aus Ihren Haaren.
  • In der Stadt nicht abends, sondern morgens lüften - dann ist die Pollenkonzentration geringer. 
  • Auf dem Land verhält es sich umgekehrt: Abends lüften, nicht morgens. 
  • Täglich Staubsaugen verringert die Pollenbelastung in Ihrer Wohnung.

Welche Pollen gerade wo unterwegs sind, erfahren Sie online unter: www.allergieratgeber.de

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